Findet bei euch "richtige" Praxisanleitung statt? Sprich, werdet ihr freigestellt?
Oder müsst ihr alles "nebenbei" machen und seid nebenher noch verantwortliche Fachkraft?
Wie geht ihr mit der Situation um?
Umfrage: Findet reguläre Praxisanleitung statt?
Umfrage: Findet reguläre Praxisanleitung statt?
PAL seit 2018 - PFK seit 2015
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Trinepuppe86
- Beiträge: 5
- Registriert: So 21. Jun 2026, 11:08
Re: Umfrage: Findet reguläre Praxisanleitung statt?
Ich bin freigestellt, aber nicht zu 100%
Aktuell ist es etwas schwierig eine reguläre Praxisanleitung durchzuführen, denn wir haben aktuell 24 Schüler plus 3 die aus dem Außeneinsatz bei uns sind. 13 von unseren Schülern sind in der Ausbildung zur Pflegefachassistenz und waren auch bereits bei uns im Betrieb vorher schon als Pflegehelfer (ohne Ausbildung) eingestellt. 7 Haben aktuell diesen Monat praktische Prüfung zur Pflegefachassistenz, 2 3 jährige Schülerinnen haben ihre Zwischenprüfung im August sowie noch eine Fachassistenz auch ihre Abschlussprüfung im August.
Jedem da gerecht zu werden ist da natürlich schwierig, wobei wir auch nur 2 Praxisanleiter sind. Meine Kollegin ist jedoch auch WBL und kann sich nicht um die Azubis kümmern zudem bei uns auch letzten Monat 3 Mitarbeiter aufgehört haben (Fachkräfte)
Es heißt es wird noch eine Fachkraft in die Weiterbildung gehen, auch fängt ein neuer Kollege Anfang nächsten Monat an, der wohl auch die Weiterbildung zur Praxisanleitung hat, aber jetzt ist gerade der Topf am Überlaufen. Ich alleine schaffe nicht alle anzuleiten, geschweige denn die Dokumentation zu machen, bleibe des Öfteren länger, oder lese mir Praxisaufgaben der Schule die die Schüler bearbeitet haben zuhause durch.
Gespräche habe ich jedes Jahr geführt beim Jahresgespräch mit 3 verschiedenen Heimleitungen, sollte auch zu 100 % Freigestellt sein, bin es aber nicht.
Erst ca im September möchte die Heimleitung ein Projekt starten bezüglich eines Ausbildungswohnberiches, wo alle Azubis auf einem Wohnbereich arbeiten damit ich sozusagen jeden begleiten kann. Ob dieses aber wirklich so umsetzbar ist ist fraglich, denn am Ende ist nicht jeder Pflegebedürftige auch Prüfungsgeeignet.
Ich sag mal so, an Personal hapert es in unserem Haus nicht, jedoch hat die Struktur gerade was die Ausbildung betrifft deutlich nachgelassen. Gespräche bringen wenig, Unterstützung bekommt man als PA auch eher nicht, geschweige denn Verständnis das man mit einer 100 % stelle wo man nur 50 bis 60 Prozent freigestellt ist nicht 240 bzw. 270 Prozent Anleitung machen kann, ist jedem der in Mathe etwas begabt ist wohl klar.
Daher habe ich auch vor das Haus Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres zu verlassen. Was ich eigentlich bedauere denn ich sehe Auszubildende keinesfalls als Last, aber die Rahmenbedingungen sind einfach nicht tragbar.
Aktuell ist es etwas schwierig eine reguläre Praxisanleitung durchzuführen, denn wir haben aktuell 24 Schüler plus 3 die aus dem Außeneinsatz bei uns sind. 13 von unseren Schülern sind in der Ausbildung zur Pflegefachassistenz und waren auch bereits bei uns im Betrieb vorher schon als Pflegehelfer (ohne Ausbildung) eingestellt. 7 Haben aktuell diesen Monat praktische Prüfung zur Pflegefachassistenz, 2 3 jährige Schülerinnen haben ihre Zwischenprüfung im August sowie noch eine Fachassistenz auch ihre Abschlussprüfung im August.
Jedem da gerecht zu werden ist da natürlich schwierig, wobei wir auch nur 2 Praxisanleiter sind. Meine Kollegin ist jedoch auch WBL und kann sich nicht um die Azubis kümmern zudem bei uns auch letzten Monat 3 Mitarbeiter aufgehört haben (Fachkräfte)
Es heißt es wird noch eine Fachkraft in die Weiterbildung gehen, auch fängt ein neuer Kollege Anfang nächsten Monat an, der wohl auch die Weiterbildung zur Praxisanleitung hat, aber jetzt ist gerade der Topf am Überlaufen. Ich alleine schaffe nicht alle anzuleiten, geschweige denn die Dokumentation zu machen, bleibe des Öfteren länger, oder lese mir Praxisaufgaben der Schule die die Schüler bearbeitet haben zuhause durch.
Gespräche habe ich jedes Jahr geführt beim Jahresgespräch mit 3 verschiedenen Heimleitungen, sollte auch zu 100 % Freigestellt sein, bin es aber nicht.
Erst ca im September möchte die Heimleitung ein Projekt starten bezüglich eines Ausbildungswohnberiches, wo alle Azubis auf einem Wohnbereich arbeiten damit ich sozusagen jeden begleiten kann. Ob dieses aber wirklich so umsetzbar ist ist fraglich, denn am Ende ist nicht jeder Pflegebedürftige auch Prüfungsgeeignet.
Ich sag mal so, an Personal hapert es in unserem Haus nicht, jedoch hat die Struktur gerade was die Ausbildung betrifft deutlich nachgelassen. Gespräche bringen wenig, Unterstützung bekommt man als PA auch eher nicht, geschweige denn Verständnis das man mit einer 100 % stelle wo man nur 50 bis 60 Prozent freigestellt ist nicht 240 bzw. 270 Prozent Anleitung machen kann, ist jedem der in Mathe etwas begabt ist wohl klar.
Daher habe ich auch vor das Haus Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres zu verlassen. Was ich eigentlich bedauere denn ich sehe Auszubildende keinesfalls als Last, aber die Rahmenbedingungen sind einfach nicht tragbar.